Mar 10 2009

Marilies Jagsch war im Neruda zu sehen

Letzten Samstag war ich auf einer kleinen und sehr feinen Veranstaltung auf Tipp einer Freundin hin – nämlich im Kulturraum NERUDA in der Margaretenstrasse im 4. Bezirk – einem kleinen chilenischen Kultur Lokal mitten in Wien ….

Marilies Jagsch

Nach den doch eher ‘klassischen Konzerterlebnissen’ der letzten Wochen und Monate war dies eine willkommende Abwechslung und auch Erinnerung, dass es ja auch solche Konzerte gibt – und zwar glücklicherweise – wo der / die KünstlerIn ohne Bühne und ‘Schutzwall’ direkt in einer Ecke des Lokals auftritt und die Besucher knapp 1 Meter entfernt stehen und schauen & lauschen – sehr direkt – sehr offen – sehr ehrlich – und zwar von beiden Seiten: vom Künstler und vom Zuhörer aus betrachtet…. ich kann mich gut an ähnliche Erlebnisse aus Sicht des Künstlers mit Carla’s Cafe und/oder Surfdog7 erinnern – als Zuhörer war ich schon recht lang nicht mehr in dieser Situation….

Der Abend hatte übrigens schon recht nett im PHIL begonnen – wo ich an diesem Tag auch zum ersten mal war – auf Tipp derselben Freundin hin übrigens – nettes Lokal in der Gumpendorferstrasse 10-12 – wo neben Kaffee & Wein etc. auch Bücher und CDs und LPs und sogar (was ich besonders nett finde) das gesamte Mobilar zum Verkauf angeboten wird.

Danach also ins Neruda – dort war gerade die Vernissage der Malerin Borislava Tsankova in vollem Gange.
Bilder sind natürlich immer Geschmacksache – wir waren uns in diesem Fall allerdings eindeutig einig, das diese nicht ganz so unser Ding sind…

Danach dann 2 Auftritte aus der Serie 100% Songwriterinnen – welche im März 2009 im Neruda stattfindet – Anfangs Katrin Navessi (Akkustik Gitarre und Stimme): sehr schönes Liedgut – in Richtung Singer- Songwriter und Folk – leicht ziselierte Akkustik Gitarren Akkorde und -Zerlegungen dieser und eine sehr angenehme und schöne Stimme….

Dann Marilies Jagsch – von der ich im Vorfeld des Abends von Freunden bereits ein wenig gehört hatte und auch ihren  MySpace Bereich schon gesichtet bzw. vor-gehört hatte – Stimme und E-Gitarre – meiner Ansicht nach ein tolles Potential in Stimme und Songwriting – aber das haben ja auch schon andere längst bemerkt…..

Nach Vernissage und den beiden Konzerten hab ich mir dann noch die Debut CD von Marilies Jagsch gekauft: Obituary for a lost Mind (Asinella / Hoanzl) – mit netter Widmung übrigens ;-) – und die CD hat mich dann bis in die frühen Morgenstunden dieser Samstag Nacht noch weiter begleitet – muss sagen, ich bin ehrlich begeistert von diesem Tonträger…

Vergleiche müssen zwar nicht immer zwingend sein – aber einerseits hat mich das Songwriting ein wenig an P.J. Harvey erinnert – und dann musste ich ganz lang nachdenken, an wen mich die Stimme denn so stark erinnert – und plötzlich war es da (ich hoffe Marilies ist der Vergleich nicht zuwider – aber was soll ich machen – ich wurde ja sogar von Karl Fluch stimmlich schon einmal mit Chris de Burg verglichen ;-( ) – also mich erinnert die Stimme zeitweise enorm an Tanita Tikaram – kann sich noch jemand an ‘Twisted My Sobriety‘ erinnern ;-)

Links zum Thema

MySpace Seite von Marilies Jagsch

Asinella Records – Marilies Jagsch

MedienManufaktur Wien – Marilies Jagsch

MySpace Seite von Katrin Navessi

Informations Page Borislava Tsankova

Website NERUDA

Website PHIL

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2 responses so far

2 Responses to “Marilies Jagsch war im Neruda zu sehen”

  1. [...] Gesamten Artikel lesen [...]

  2. Danteon 17 Mar 2009 at 11:18 am

    Ja, da kann ich mich Dir nur anschließen. Wobei von dem roten Bild, links der “Bühne” war ich recht beeindruckt. Zeitgenössisches gefällt mir halt…

    Das Neruda finde ich übrigens sehr nett. Ich bin im Vorfeld auf das Lokal schon aufmerksam geworden, gabs letztes Jahr ein lateinamerikanisches Musikfestival eben dort, aber geschafft hatte ich es vorher noch nie. Denke nun ist der Wall gebrochen.

    Übrigens freu mich schon auf die nächsten Daten von Carla´s Café…

    Alles Gute
    Dante

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